Nutzen und Aufwand für die Partner

 

Der Erfolg der Gemeinschaftsforschung basiert auf der offenen und vertrauensvollen Zusammenarbeit aller Partner und dem gemeinsamen Interesse, die Projektauswahl und -durchführung im Sinne der Problemstellung aktiv zu unterstützen.

Eine engagierte Mitwirkung in der Gemeinschaftsforschung wird nur dann anhaltend von allen Seiten getragen, wenn der Ressourceneinsatz effizient und nachweislich erfolgreich ist, d.h. der Nutzen insgesamt den Aufwand überwiegt.

Dem erwarteten Nutzen der Industrie stehen auch Aufwendungen gegenüber. Dies sind:

  • Entsendung von Mitarbeitern in Gremien und Arbeitskreise (Freistellung von Personalressourcen)
  •  Mitwirkung bei der optimalen Auswahl von Forschungsthemen
  • Firmeneigenes Know-how in die Forschungsvorhaben einbringen
  • Mitarbeiter der Forschungsstellen während der Vorhabensdurchführung beraten
  • Materielle Unterstützung der Forschungsstellen in speziellen Fällen durch Material, Teilefertigung, Baugruppen und Ausleihe von Spezialgeräten
  • Unterstützung der Forschungsstellen bei der Durchführung von Praxisversuchen an industriellen Anlagen
  • Finanzielle Unterstützung der Gemeinschaftsforschung durch Mitgliedsbeiträge und Spenden

Der Nutzen für jede einzelne Firma wird vor allem dadurch bestimmt, in welchem Maße sie sich mit ihren Experten an den Projekten der Gemeinschaftsforschung beteiligt und wie sie die Ergebnisse im eigenen Haus kommuniziert und umsetzt.

Das Engagement in der Gemeinschaftsforschung lohnt sich, denn:

  • Grundlagenforschung wird extern durchgeführt, damit Zeit- und Kostenersparnis bei der firmeninternen Grundlagenforschung
  • Ressourcen und Know-how von anderen Firmen und Forschungsstellen werden nutzbar
  • eigene neue Forschungsvorhaben aus firmeninterner Kenntnis der Problemkreise können eingebracht werden
  • abgesicherte Forschungsergebnisse für firmenspezifische FuE-Projekte und zur Produktoptimierung können übernommen und angewendet werden
  • ein zeitlicher Informationsvorsprung gegenüber Dritten beim Wissens- und Ergebnistransfer ist gewährleistet
  • Patente aus der Gemeinschaftsforschung können frei genutzt werden
  • der Wissens- und Informationstransfer durch Gespräche mit Fachkollegen der Branche und der Forschungsstellen erweitert die eigene Sichtweise
  • Hersteller- und Zulieferkontakte werden vertieft
  • Mitarbeiterweiterbildung und Schulung sind in der Wissensgesellschaft überlebensnotwendig, und sie werden durch das FKM gefördert und unterstützt

Mit den Projekten können die Unternehmen mit ausgewählten Kooperationspartnern der Wissenschaft ihre eigenen FuE-Ressourcen ergänzen, mittelfristig qualifiziertes FuE-Personal erhalten und im Gegenzug die Partner an Fachhochschulen und Universitäten sich mit Problemstellungen aus der Praxis vertraut machen.

Das FKM-Netzwerk bringt Industrie und Wissenschaft zusammen.

Das FKM pflegt langjährige Kooperationen mit allen bedeutenden Technischen Universitäten und Hochschulen bzw. Forschungszentren in Deutschland. Mit diesen Kooperationen verbinden sich neben der eigentlichen Forschungsaufgabe Aspekte der Aus- und Weiterbildung. Die FKM-Projekte schaffen anwendungsorientierte Forschungskompetenz in Wissenschaft, qualifizieren hierdurch auch die Lehre und dienen somit dem breiten und unmittelbaren Wissenstransfer der Ergebnisse in die Praxis.

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