Aufgaben und Arbeitsweise

Aufgaben des Forschungskuratoriums Maschinenbau e. V. (FKM) als Dachorganisation der industriellen Gemeinschaftsforschung im VDMA sind:

  1. die Organisation und Durchführung von branchenübergreifenden Studien und Forschungsvorhaben
  2. die Organisation und Durchführung von branchenspezifischen Vorhaben als Einstiegsprojekte für Fachverbände, deren Mitgliedsunternehmen erstmals oder nur in geringem Umfang Gemeischaftsforschung betreiben
  3. die Beratung der Mitgliedsunternehmen und VDMA-Fachverbände über die aktuellen Forschungsförderprogramme des Bundes, der Länder und der EU
  4. Dienstleistungen für die VDMA-Fachverbände im Bereich Projektadministration (z.B. finanzielle Abwicklung, Verträge)
  5. die Interessenvertretung gegenüber Politik, Forschung und Lehre und Förderung der industriellen Gemeinschaftsforschung für den Maschinenbau

Das System der vorwettbewerblichen industriellen Gemeinschaftsforschung in Deutschland ist weltweit einmalig. Wettbewerber im freien Markt initiieren gemeinsam Projekte mit dem Ziel, zukünftige, aber noch wettbewerbsneutrale Probleme zu lösen. Auftragnehmer dieser Forschung sind externe Partner aus Hochschulen oder Forschungszentren. Mittelständische Unternehmen können in diesem Rahmen von Forschungsergebnissen profitieren, die sie allein nicht hätten erarbeiten können. So können eigene Kosten, Ressourcen geschont und Entwicklungszeiten verkürzt werden.

Das FKM unterstützt diese Forschungskooperationen zwischen Mitgliedsunternehmen und Forschungspartnern in einem gewchsenen Netzwerk aus Industrie und Wissenschaft.

Das FKM organisiert und begleitet die Projekte, die aus Forschungsideen der Unternehmen aber auch der Forschungsstellen entstanden sind. In Abstimmung mit weiteren Interessierten wird aus der Idee – der Projektskizze – ein Projekt. Diese Projekte werden bei der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) zur Förderung eingereicht und nach positiver Begutachtung aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) finanziert. Ziel dieser Fördermaßnahme ist es, insbesondere die Forschungsund Entwicklungsaktivitäten kleiner und mittlerer Firmen zu unterstützen bzw. erst zu ermöglichen und damit deren Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Die Projektergebnisse sind nach Abschluss des Forschungsvorhabens öffentlich verfügbar. In der Praxis zeigt sich allerdings, dass nur diejenigen Firmen wirklich profitieren, die sich möglichst von Anfang an engagiert an den Vorhaben beteiligen, z.B. durch Mitarbeit im Arbeitskreis.

 Organigramm IGF

Das BMWA finanziert das Einzelprojekt über die AiF zu 100%, erwartet im Rahmen der industriellen Gemeinschaftsforschungsaktivitäten aber ein angemessenes Engagement der Industrie in Form von Bar-, Sach- und Personalleistungen.

 Als Dachorganisation nimmt das FKM im Auftrag des VDMA und der Mitglieder die Aufgabe wahr, die Entwicklung der industriellen Gemeinschaftsforschung im Maschinenbau weiter zu fördern. Gegenüber den öffentlichen Fördergebern vertritt das FKM die Interessen und Positionen des Maschinenbaus, um der großen Bedeutung der Branche für die deutschen Wirtschaft auch in der industriellen Gemeinschaftsforschung ein angemessenes Gewicht zu verleihen.

AiF - Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF)
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi)

0

© FKM
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung des FKM